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28.09.2011
Fit am Samstag
Nutzen Sie den arbeitsfreien Tag für das eigene Wohlbefinden

Das Vormittags-Aktivprogramm | FOTO: DPA

Warum gerade die Samstage? Weil der Samstag für die meisten Menschen arbeitsfrei ist. Und weil dank der längeren Ladenschlusszeiten viele Besorgungen und Einkäufe, die früher an einem Samstag erledigt werden mussten, inzwischen bereits während der Woche jeweils nach Feierabend getätigt werden können. Das bedeutet: Wer frei hat, kann sich tatsächlich einen stressfreien Samstag gönnen – bei dem nur eines im Mittelpunkt steht: das eigene Wohlbefinden. Die eigene Fitness.

Wie jedoch sich einen fitten Samstag machen? Ganz einfach: indem Sie die richtige Mixtur finden aus Entspannung, Aktivität und Ernährung. Für letzteres empfiehlt zum Beispiel das Institut für Sporternährung in Bad Nauheim "ein sportgerechtes Frühstück". Das folgendermaßen beschaffen ist:

´ 2 Roggenbrötchen

´ 2 TL Halbfettmargarine

´ 1 gehäufter EL Frischkäse

´ 3 dicke Gurkenscheiben

´ 2 Scheiben Geflügelwurst

´ Früchtetee

Dann geht es an das Vormittags-Aktivprogramm. Es erfordert eine mittlere muskuläre Belastung und dient dazu, das Herz-Kreislauf-System zu stärken. Sie sollten sich hierfür eine verkehrsarme Umgebung suchen: Waldwege, Feldwege oder eine wenig befahrene Landstraße. Der Hinweis auf die Verkehrsarmut erfolgt nicht nur aus Sicherheitsgründen – sondern auch deshalb, weil ständige "Bedrohungen" auch Ihre Psyche gefährden. Der Wellness-Effekt wird dadurch erheblich reduziert.

Jetzt also: 90 Minuten Radfahren im flachen bis leicht profilierten Gelände. Wichtig dabei: Pausen einlegen! Genügend trinken! Überanstrengungen vermeiden! Versuchen Sie nicht, mit der "Brechstange" fit zu werden – sondern hören Sie in Ihren Körper und befolgen Sie, was er rät. Und: Genießen Sie die Spätsommerlandschaft! Denn das Auge trainiert mit – ein schöner Anblick tut der Seele (und damit dem Body) gut. Als Verpflegung für Ihre Rad-Tour nehmen Sie sich 300 Gramm Aprikosen mit.

Mittags: eine Suppe am besten. Nachmittags: Teil 2 des Sports. Er dient einerseits der körperlichen Entspannung und andererseits der muskulären "Nachbereitung". Es sollte wieder eine ruhige Gegend (Wald, Park etc.) sein und etwa 30 bis 45 Minuten dauern. Und zwar: Walking – flottes Spazierengehen. Oder Nordic Walking – mit Stöcken. Zwischendurch sollten Sie eine etwa zehnminütige Pause für Dehnübungen einlegen.

Abends, nach einem leichten Dinner Ihres Geschmacks, brauchen Sie nur noch in den DVD-Player jenen Film einlegen, den Sie längst schon mal sehen wollten – dann ist der tolle Samstag komplett. Sie werden am Sonntag erwachen mit wahrscheinlich einem einzigen Wunsch: Das mache ich nächsten Samstag wieder!

Fit an einem Samstag? An einem einzigen? Das funktioniert nicht. Auch wenn es manche Medien auf ihren Titelseiten versprechen. Aber viele Samstage dazu benutzen, um fit zu werden, das macht schon eher Sinn. Jupp Suttner weiß, wie es funktioniert.


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